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Borreliose - Behandlungen mit Nosoden
Von März bis Oktober haben Zecken bei uns Hochsaison.

Leider können diese Parasiten gefährliche Krankheiten übertragen, darunter die gefährliche Borreliose.

Ca.20 % der Zecken in unseren Breiten sind mit Borrelien infiziert und damit eine große Gefahr für unsere Pferde, da sie sehr anfällig für diese Infektionskrankheit sind.

Prophylaxe ist also sehr wichtig.

Bei meinen eigenen Pferden verwende ich ein gutes Insektizid, und verabreiche eine Borreliose-Nosode.

Nosoden setzt man wie ein Impfserum in der klassischen Medizin  ein, deshalb werden Nosoden auch Impfstoffe der Homöopathie genannt. Sie enthalten abgetötete Krankheitserreger, die nach dem homöopathischen Regeln hergestellt und verschüttelt werden. Genau wie bei der klassischen Immunisierung bildet der Körper anhand der gegebenen Nosoden Abwehrstoffe und kann so später eine akute Infektion besser bekämpfen

Für die Prophylaxe verwendet man stets 100ter Potenzen.

Ein Großpferd erhält 40-45 Globulie als Doppelgabe innerhalb von fünf Minuten.

Nach 3-4Monaten sollte man die Doppelgabe wiederholen.

In den Wintermonaten sind keine Gaben notwendig.

Auch eine akute  Borrelioseinfektion lässt sich sehr gut mit Nosoden behandeln. Die Symptome, meistens Gelenkprobleme, Austrittspforten, entzündete Augen, verschwinden meist  sehr schnell nach der Gabe der Nosode. Die Pferde sind wieder leistungsfähig, sie können wieder arbeiten.

Diese Behandlung gehört wie alle homöopathischen Behandlungen natürlich in die Hände eines erfahrenen Homöopathen, da es auch einer Ausleitung bedarf  deshalb werden hier auch keine Potenzen und Mengen angegeben..

Ich berate Sie aber gerne zur Behandlung von Borreliose mit Nosoden sowie bei allen weiteren Fragen rund um die homöopathische Behandlung von Tieren.
Headshakin - Behandlungen
Diese Erkrankung tritt vermehrt im Sommer auf.

Die Pferde schlagen scheinbar unmotiviert unkontrolliert mit dem Kopf, daher auch der Name. Das Schlagen kann so heftig sein, das das Pferd nicht mehr reitbar ist. Die Ursachen für dieses Krankheitsbild sind ganz vielfältig, die drei häufigsten möchte ich hier kurz nennen.

Den größten Teil machen die Allergiker aus, dies ist auch die Form, die am einfachsten zu behandeln ist, hier stehen z.B stehen Hilfsmittel wie Nüsternnetze zur Verfügung. Diese halten die Pollen gut fern. Mittelempfehlungen gebe ich hier nicht, da die Abklärung der Gründe sehr wichtig ist und in die Hände eines Fachmannes gehört.

Eine weitere Ursache stellt die Erkrankung mit Pilzen dar. Teilweise sind die Luftsäcke der Pferde voll mit Pilzen und deren Sporen. Hier ist eine gezielte Pilzbehandlung wichtig aber auch langwierig und schwierig. An dritter Stelle, somit also ein eher seltener Grund, für das Headshaking kann eine Herpesinfektion stehen. Es sollte aber unbedingt durch ein Blutbild abgeklärt werden, ob eine Infektion vorliegt.

Herpes lässt sich homöopathisch gut mit sog. Nosoden behandeln (Impfstoffe der Homöopathie)behandeln, wenn die Herpes bekämpft ist hört auch das Kopfschütteln auf.

Ich berate Sie gerne zu den hier besprochenen Behandlungsmethoden.
Kissing Spines - Behandlungen
Kissing spines, sich berührende Wirbelkörper (Dornfortsätze), ein häufiges Problem in der Tierheilpraxis.
Das wichtigste Anzeichen sind  Schmerzen beim Abdrücken der Wirbelsäule  und der langen Rückenmuskeln, die an ihr entlanglaufen. Je nach Ausmaß des Problems und der Stelle, an der es auftritt, kann das Pferd einen eingeschränkten Raumgriff zeigen.
Die Muskulatur kann sich auf Grund der permanenten Schmerzen so verspannen (Hartspann), so das eine Trabverstärkung nicht mehr möglich ist, auch die Längsbiegung z.B. in Traversalen ist nicht mehr möglich.

Auch Verhaltensstörungen können durch Rückenschmerzen hervorgerufen werden. Hierzu gehören z.B. buckeln und bocken.

Ziel einer Behandlung ist es, die Rückenschmerzen durch Medikamentengaben zu beseitigen, und mit entsprechenden Management und Training zukünftig vorzubeugen.

Die Homöopathie kennt einige erfolgversprechende Methoden Kissing spines zu behandeln. Wie immer gilt, fragen Sie hierzu ihren Tierheilpraktiker, er kann nach genauer Anamnese die für ihr Pferd passende  Therapie verordnen. Er erstellt mit Ihnen auch einen optimalen Trainingsplan, und kennt weitere Möglichkeiten dem Pferd Erleichterung zu verschaffen, z.B. durch Moorpackungen.

Denn mit dem richtigen Umgang, den passenden Medikamenten ist ein Kissing spines -Pferd durchaus reitbar. Die meisten Pferde, die durch mich behandelt wurden, sind alle wieder uneingeschränkt reitbar.

Im Training sollte der Muskelaufbau oberstes Gebot sein, denn gut trainierte Muskeln federn das Gewicht des Reiters sehr gut ab, die Wirbelsäule wird dadurch weniger belastet.
Gewöhnen sie sich auch an, ihr Pferd vor dem Reiten auf zu wärmen, dies klappt sehr gut an der Longe.

Das  können sie  noch zusätzlich für ihr Pferd mit Kissing spines tun:

- Verwendung eines individuell angepassten Sattel
- Gelkissen verwenden
- Gesunde Ernährung
- Den Pferderücken immer warm halten
- Konsequenter Muskelaufbau
- Aufwärmphasen einhalten
Wenn man diese Punkte beachtet, passende homöopathische Präparate gibt, sollte Kissing spines kein Problem mehr sein.

Ich berate sie gerne zum Krankheitsbild und zur Behandlung
Sommerekzem - Behandlungen
Die Heilpraktikerin rät:

Hautschutz ist Ungezieferprävention !

Gerade für unter Ekzemen leidende Pferde ist es wichtig, schon  jetzt mit der

Prophylaxe zu beginnen, damit wirklich gewährleistet ist, dass kein

Sommerekzem entsteht.

Ich empfehle da die Gabe von Sulfur D12,  zweimal täglich 25 Globulie.

Es ist wichtig, die Hautfunktion  zu verbessern, damit das Pferd im Sommer keine

Lockstoffe, die Insekten anziehen, absondert. Dies ist oft die Folge falscher

Haltung und Fütterung , beispielsweise von  zu viel eiweißreicher Silage.  Diese

Verbesserung erreicht man mit bestimmten Kräutermischungen, die unter anderem aus Bärlauch und Knoblauch, Obstessig, Karottengranulat,

und Calciumcarbonat bestehen.

Es dauert einige Wochen, bis sich die Hautfunktion merkbar verbessert hat,

deshalb sollte man Anfang Februar damit beginnen, damit zum Start in die

Weidesaison eine gewisse Schutzfunktion gegeben ist..

Erfahrungsgemäß werden Pferde, die diese Kräuter regelmäßig präventiv bekommen, fast nie von Fliegen, Mücken oder Zecken attackiert.

Wenn diese ungebetenen Gäste gar nicht erst angreifen oder sich einnisten ist das wesentlich besser fürs Pferd als später die von Insekten verursachten Probleme lösen zu müssen.(Insbesondere für Ekzemer, da die Allergie auf die Stiche ja das

eigentliche Sommerekzem ist.)
Mauke - Behandlungen
Fesselbeugeekzem (Mauke)

Als Mauke bezeichnet man eine bakterielle Hautentzündung in der Fesselbeuge (auch Fesselbeugenekzem genannt). Besonders oft sind Pferde mit langem Behang betroffen, häufig auch im Winter. Die Ursache dafür sind  neben  einer bestehenden  Vorschädigung oft  Feuchtigkeit, Tausalz, mechanische Reizungen.  Die Entzündung ist klar abgegrenzt. Anfangs ist die Stelle stark gerötet, oft geht an dieser Stelle das Fell aus. Später bilden sich Schorf und Krusten, und das Bein schwillt stark an. Die Tiere haben starke Schmerzen und gehen lahm. Das Tier muss nun unbedingt sofort behandelt werden, es braucht einen Entzündungshemmer und abschwellende Medikamente. Es muss unbedingt verhindert werden, dass sich eine Sepsis (Blutvergiftung) bildet. Die akute Mauke gehört unbedingt in die Hände eines erfahrenen Veterinärs!

Anfangsstadium und chronische Mauke lassen sich  jedoch sehr gut homöopathisch behandeln.
Wichtig ist die konsequente Pflege der Haut, die Krusten müssen täglich (am besten mehrmals) entfernt werden, da sich in dem anaeroben Milieu  unter den Krusten die Maukebakterien explosionsartig vermehren können. Bewährt hat sich das Abwaschen der Kruste mit Essiglösung. Essig wirkt antibakteriell und ist auch bei längerer Behandlung nicht so kostenintensiv.  Auf Fettcremes wie sie  manchmal zum Aufweichen der Krusten empfohlen werden  sollte man verzichten,  da sonst dieselben Bedingungen herrschen wie unter der Kruste und Keime ideale Bedingungen vorfinden. Nach dem Abwaschen der Krusten wird die Wundheilung mit milden Kamillenumschlägen gefördert. Eine strenge Stallruhe ist nicht hilfreich, da durch leichte Bewegung die Lymphflüssigkeit  in den Beinen besser abgebaut werden kann- Die verursachenden Faktoren (matschiger Paddock, feuchte Einstreu, aber auch scheuernde Gamschen etc.) sollten gemieden bzw. verbessert werden.
Für die homöopathische Behandlung kommen Graphites, Thuja und Sulfur in Frage. Bei akuter Mauke in der D4 Potenz, bei der chronischen Mauke in D 30 Potenzen. Dreimal täglich sollen 30 Globulie verabreicht werden.

Turniervorbereitung (Stressminimierung)
Mit dem Beginn der Turniersaison beginnen für viele Pferdehalter alljährlich wiederkehrend Probleme.

Angefangen von Pferden, die sich nicht verladen lassen über Pferde, die der nervlichen Belastung eines Turniers nicht gewachsen sind, bis hin zu Pferden, die regelrecht Angst haben die gewohnte Umgebung ihres Stalles zu verlassen. Aber alle diese Probleme kann man gut homöopathisch lösen.

Ich empfehle bei solchen Problemen grundsätzlich die Gabe eines ?entstressenden? Futters mit einem sehr effektiven Wirkstoffkomplexes, der nicht nur das altbekannte Magnesium enthält, sondern unter anderem auch L ? Tryptophan. Das ist ein Stoff, der oft bei gestressten Tieren im Organismus fehlt und unbedingt für die Ausschüttung positiv wirkender Stoffe, (z.B. Serotonin), vorhanden sein muss. Tryptophan ist quasi der Nährstoff für das Serotonin. Die Fütterung dieses Komplexfutters, verleiht dem Pferd eine positive Gelassenheit, ohne es sediert wirken zu lassen. Durch die Gabe dieses Ergänzungsfutters erlangen die Pferd ein erhöhtes Maße an Umweltstabilität und Coolness. Angstattacken verschwinden größten Teils.

Bei den homöopathischen Empfehlungen ist die Anwendung gar nicht so einfach. Viele Faktoren fließen in die Mittelfindung ein, zum Beispiel die Fellfarbe oder der Charakter, um nur einige zu nennen Es bedarf auf jeden Falle es eines erfahrenen Homöopathen, um das passende Mittel und die richtige Dosierung zu finden. Hier nun einige Beispiele für schwierige Verhaltensweisen der Tiere und deren homöopathischer Behandlung: Bei Verladeschwierigkeiten hat sich ? begleitend zum Verladetraining - die Gabe von Argentum Nitrium D30 bewährt. Man verabreicht dem Pferd 10 Minuten vor dem Verladen 20 Globulie.

Bei Pferden, die zu aufgeregt für erfolgreiche Turnierteilnahmen sind empfehle ich die Gabe von Coffea D30. Dieses Mittel kann unmittelbar vor dem Start gegeben werden. Dann sollten 20-30 Globulie gegeben werden. Bei sehr ängstlichen Tieren können die so genannten Notfalltropfen nach Dr. Bach angezeigt sein (Bachblüten). Hier gibt man alle 5 Minuten 4 Tropfen. Auch hier ist bei mehrmaliger Anwendung unbedingt der Rat eines Homöopathen einzuholen. Alle hier besprochenen Mittel stehen nicht auf der Dopingliste, dies ist insbesondere für die Turnierreiter wichtig

Ein Tipp noch zum Schluss: Auf Turnieren kommt es schnell zu kleinen Verletzungen. Hier hat sich bewährt, immer Traumeeltabletten dabei zu haben. Diese können bei Störungen des Bewegungsapparates (Verspannungen und Verstauchungen etc.) und bei Wunden als erste Hilfe gegeben werden. Traumeel ist entzündungshemmend und schmerzstillend. In akuten Phasen sollte man 20-25 Tabletten geben, danach dann 3x täglich 10-15 Tabletten. Sie erhalten das Mittel in jeder Apotheke


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Im Laufe der Zeit habe ich immer öfter die oben genannten Krankheitsbilder mit großem Erfolg behandelt.


Die positiven Resultate haben sich schnell in der doch kleinen Reiterwelt herum gesprochen, so dass sich mein Radius immer vergrößert hat. Heute kommen Patienten aus ganz Deutschland zu mir, deshalb biete ich auch den besonderen Service, für die Behandlung zu mir nach Essen zu kommen. Unter meinen Patienten sind auch Pferde, die im nationalen und internationalen Sport erfolgreich sind. Durch die Behandlungen habe ich viel über die Krankheitsbilder gelernt, durch das Studium von Fachbücher habe ich mir ein fundiertes Fachwissen angeeignet. Ich kann wohl von mir behaupten ein Fachmann für diese Krankheitsbilder zu sein.

Aber ich möchte hier ganz klar sagen, dass nicht jedem Pferd geholfen werden kann, in seltenen Fällen erzielt man keine 100% Heilung, aber eine erhebliche Linderung der Symptome ist immer möglich ! Außerdem erwarte ich viel Einsatz vom Tierbesitzer, gemäß meinem Leitspruch "GEMEINSAM FÜR IHR TIER" ,die Mittel müssen teilweise 3-4 x täglich verabreicht werden, in vielen Fällen stelle ich die Ernährung um, dies bedeutet es muss eventuell öfter gefüttert werden ! Wer hier zu nicht bereit ist sollte keine ganzheitliche Therapieform für sein Pferd wählen.

Auch die Kosten sind nicht gerade gering, Pferde brauchen auf Grund der Größe und des Gewichtes hohe Gaben der homöopathischen Mittel. Hier soll aber nicht der Eindruck entstehen, eine homöopathische Behandlung sei unerschwinglich, mir war es nur wichtig mal auf die Kosten hin zu weisen.

Bei Fragen zur Behandlung mit homöopathischen Mitteln und zu den Kosten, die entstehen, berate ich Sie gerne telefonisch. Unverbindlich und kostenlos.

Sprechen sie mich an, zusammen finden wir eine Lösung für Ihr Tier!